Zeitschrift für Risikomanagement (ZfRM)
 

Relevanz von internen CO2-Preisen in Unternehmen
Strategisches Instrument für Resilienz und die Unternehmenssteuerung

Angesichts steigender regulatorischer und gesellschaftlicher Anforderungen stehen Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, Treibhausgasemissionen systematisch zu reduzieren und Nachhaltigkeitsziele in ihre Steuerungs- und Governance-Strukturen zu integrieren. Interne CO2-Preise (Internal Carbon Pricing, ICP) gewinnen dabei als Instrument an Bedeutung, um Emissionen zu internalisieren und Investitions- und Entscheidungsprozesse risikoorientiert auszurichten. Der vorliegende Beitrag analysiert die Steuerungswirkung interner CO2-Preise im Kontext von Unternehmensresilienz und Risk Governance, insbesondere in multinationalen Unternehmen. Im Fokus steht die Frage, wie ICPs zur Quantifizierung und Minderung transitorischer Klimarisiken beitragen und wie sie in bestehende Governance-, Risiko- und Compliance-Strukturen integriert werden können. Der Beitrag ordnet ICPs als integralen Bestandteil des strategischen Risikomanagements ein und zeigt auf, welche Governance-Strukturen erforderlich sind, um ökologische Steuerungsziele mit internationaler Tax Compliance in Einklang zu bringen.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2701-7605.2026.02.03
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2701-7605
Ausgabe / Jahr: 2 / 2026
Veröffentlicht: 2026-04-01