ESG (Environmental, Social, Governance) ist eine neue Dimension der Unternehmenssteuerung. Es erweitert dabei das klassische Risikoverständnis: Neben finanziellen und operativen Risiken treten ökologische, soziale und auf Governance bezogene Einflussgrößen in den Vordergrund, die Unternehmensziele unmittelbar berühren. Nach ISO 31000 wird Risiko definiert als „Auswirkung von Unsicherheit auf Ziele“. Diese Unsicherheit entsteht dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Hier entscheidet sich, ob Nachhaltigkeitsstrategien Wirkung entfalten oder im Berichtswesen verharren. Dabei klafft zwischen Strategie und Alltag oft eine Lücke. Sie zeigt sich besonders dort, wo ESG-Kriterien zwar in Richtlinien beschrieben, aber im Arbeitsalltag nicht gelebt werden. ESG-Risiken werden in zentralen Abteilungen analysiert, aber zu selten in den Prozessen, in den Lieferketten, in der täglichen Steuerung verstanden. Durch zielgerichtetes Risikomanagement muss die Belegschaft in die Lage versetzen werden, diese Zusammenhänge selbst zu erkennen und zu steuern.
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2701-7605 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-01-29 |
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