Training für das Krisenmanagement
Mehr Fitness und Ausdauer für mehr Resilienz
In einer Welt, die immer wieder mit Schlagworten wie „Zeitenwende“, „Poly- und Permakrise“ oder „VUCA“ (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) umrissen wird, ist der Ruf nach mehr Resilienz für Organisationen lauter geworden und der Trend nimmt weiter zu. Im Global Crisis and Resilience Survey 2023 von PwC gaben 96 Prozent der befragten Organisationen an, dass sie in den letzten zwei Jahren ein Schadensereignis beziehungsweise eine Disruption erfahren haben. In diesem Kontext werden auch die Fähigkeiten einer Organisation betont, die für ein präventives und reaktives Krisenmanagement essenziell sind. Diese Krisenmanagementfähigkeiten müssen spezifisch geschult und trainiert werden, damit sie im Ernstfall bestmöglich zur Anwendung kommen können. Dabei zeichnet sich einerseits eine positive Entwicklung aus eigener Beobachtung ab: Krisenmanagementtrainings bekommen mehr Aufmerksamkeit. Andererseits ist derzeit zu konstatieren, dass vielerorts noch nicht ausreichend und spezifisch genug für das Krisenmanagement trainiert wird. Die Intensität und Häufigkeit aktueller Trainingsaktivitäten müssen deshalb gesteigert und verfeinert werden.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2701-7605.2025.06.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2701-7605 |
| Ausgabe / Jahr: | 6 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-11-27 |